Solarstrom für Mehrfamilienhäuser · Mieterstrom & GGV

Vom Vermieter zum Stromlieferanten.

Was Wohnungsbaukonzerne längst machen, ist endlich auch für private Vermieter möglich: Solarstrom vom eigenen Dach an Ihre Mieter abgeben – als klassischer Mieterstrom oder über die neue Gemeinschaftliche Gebäude­versorgung (GGV). Wir rechnen beide Modelle für Ihre Objekte durch – Sie entscheiden auf Basis konkreter Zahlen.

  • ca. 6.000 € Jahresertrag pro Mehrfamilienhaus*
  • Mieter sparen 200 – 300 € im Jahr
  • Beide Modelle aus einer Hand: Technik, Messkonzept, Abrechnung

*Modellrechnung für ein Mehrfamilienhaus mit 8 Wohneinheiten (Ertrag vor Investitions- und Betriebskosten) – Details in der Beispielrechnung unten.

TÜV-zertifizierter Meisterbetrieb 5,0 ★ aus 146 Google-Bewertungen Über 20 Jahre am Markt Eigenes Montageteam im Nordwesten

Der Markt in Zahlen

Das am meisten unterschätzte Potenzial im Wohnungsbestand

Millionen Dächer auf deutschen Mehrfamilienhäusern liegen brach – dabei sind die Modelle längst erprobt und gesetzlich geregelt.

1,9 Mio.

Mehrfamilienhäuser in Deutschland könnten von Solarstrom vom eigenen Dach profitieren

Quelle: BMWE / energiewechsel.de
nur ~5.400

Mieterstromanlagen sind bislang registriert – der Markt steht ganz am Anfang

Quelle: Bundesnetzagentur, Mai 2025
2 Modelle

führen seit dem Solarpaket I zum Ziel: klassischer Mieterstrom (§ 42a) und GGV (§ 42b)

EnWG / EEG

Weniger als ein Prozent des Potenzials ist erschlossen. Wer jetzt einsteigt, gehört zu den Ersten – nicht zu den Nachzüglern.

Zwei Modelle im Vergleich

Klassischer Mieterstrom oder Gemeinschaftliche Gebäude­versorgung?

Beide Modelle bringen Ihnen Erträge vom eigenen Dach – sie unterscheiden sich darin, wie der Strom zum Mieter kommt, wie gemessen wird und welche Pflichten Sie übernehmen.

Modell 1 · § 42a EnWG

Klassischer Mieterstrom

Ideal, wenn Sie den maximalen Ertrag pro Kilowattstunde wollen

So funktioniert’s

Sie (bzw. Ihr Abrechnungsdienstleister) versorgen Ihre Mieter komplett – mit Solarstrom vom Dach und dem zugekauften Reststrom. Ein Vertrag, eine Rechnung, alles aus einer Hand. Gemessen wird über ein Summenzähler-Messkonzept im Gebäude.

Stärken & Grenzen

  • Vorteil: Staatlicher Mieterstrom­zuschlag on top auf jede an Mieter verkaufte Kilowattstunde (aktuell 1,6–2,56 ct/kWh je nach Anlagengröße)
  • Vorteil: Höchste Akzeptanz bei Mietern: Komplettversorgung ohne zweiten Vertrag beim Reststromanbieter
  • Vorteil: Bewährtes, etabliertes Modell
  • Zu beachten: Sie übernehmen die Rolle des Stromlieferanten inkl. Reststrombeschaffung und Abrechnungspflichten – in der Praxis über einen Dienstleister
  • Zu beachten: Preisobergrenze: max. 90 % des Grundversorgertarifs
Modell 2 · § 42b EnWG · seit Solarpaket I

Gemeinschaftliche Gebäude­versorgung (GGV)

Ideal für den schlanken Einstieg ohne Versorgerpflichten

So funktioniert’s

Sie stellen nur den Solarstrom vom Dach bereit. Intelligente Messsysteme (Smart Meter) erfassen Erzeugung und Verbrauch, der Solarstrom wird rechnerisch auf die Teilnehmer aufgeteilt – dynamisch im 15-Minuten-Takt oder nach festem Schlüssel. Ihre Mieter behalten ihren bestehenden Stromvertrag einfach für den Reststrom.

Stärken & Grenzen

  • Vorteil: Keine Vollversorger-Pflichten, keine Reststrombeschaffung – Sie bleiben Vermieter
  • Vorteil: Schlanker Rahmen: einfacher Gebäudestrom­nutzungsvertrag statt Stromliefervertrag
  • Vorteil: Freie Preisgestaltung im Rahmen des Vertrags
  • Zu beachten: Kein staatlicher Mieterstrom­zuschlag
  • Zu beachten: Intelligente Messsysteme an allen Zählpunkten erforderlich – der Zählerschrank muss dafür fit sein
Ehrlich gesagt: In der Praxis steht und fällt die GGV mit dem Messkonzept – viele Projekte anderswo hängen fest, weil die Zählertechnik im Gebäude nicht Smart-Meter-fähig ist. Genau deshalb machen wir beides selbst: Unsere Elektromeister bringen Ihren Zählerschrank auf den aktuellen Stand, und für Messstellenbetrieb und automatisierte Abrechnung arbeiten wir mit zertifizierten Abrechnungspartnern zusammen. So wird aus der größten Hürde der GGV ein planbarer Arbeitsschritt.
Unsere Empfehlung: Es gibt keine pauschal bessere Variante – die Antwort steht in Ihren Objektdaten. Faustregel: Je mehr Wohneinheiten und je höher der Stromabsatz, desto eher lohnt der klassische Mieterstrom mit Zuschlag; für den schlanken Einstieg ohne Versorgerrolle ist die GGV oft der einfachere Weg. In der kostenlosen Analyse rechnen wir beide Modelle für jedes Ihrer Gebäude durch – Sie entscheiden auf Basis konkreter Zahlen.

Beispielrechnungen

Was Ihr Bestand einbringen kann

Modellrechnungen (klassisches Mieterstrommodell inkl. Zuschlag) mit gerundeten Richtwerten, Stand Mai 2025, für Objekte in Nordwestdeutschland; Absatzquote 70 % durch Batteriespeicher. Bei der GGV entfällt der Zuschlag – dafür sinken die laufenden Kosten. Ihre objektgenaue Rechnung für beide Modelle erhalten Sie mit der kostenlosen Analyse.

Das klassische MFH

8 Wohneinheiten · 30 kWp mit Speicher
Stromertrag pro Jahrca. 28.500 kWh
Verkauf an Mieter (70 %, 25 ct)ca. 4.990 €
Mieterstrom­zuschlagca. 400 €
Einspeisung Überschussca. 680 €
Entspricht einer zusätzlichen Monatsmiete je Wohnung und Jahr – ohne einen Quadratmeter neu zu vermieten.
Jahresertrag (vor Kosten)
ca. 6.000 €

Das größere Objekt

15 Wohneinheiten · 55 kWp mit Speicher
Stromertrag pro Jahrca. 52.000 kWh
Verkauf an Mieter (70 %, 25 ct)ca. 9.100 €
Mieterstrom­zuschlagca. 580 €
Einspeisung Überschussca. 1.250 €
Wie unser aktuelles Referenzprojekt in Oldenburg – siehe unten.
Jahresertrag (vor Kosten)
ca. 11.000 €

Das Portfolio

5 Mehrfamilienhäuser · 150 kWp gesamt
Objekte5 × 8 WE
Jahresertrag je Gebäudeca. 6.000 €
Wertsteigerungjedes Objekt
Energiebilanzalle Objekte verbessert
30.000 € Jahresertrag entsprechen dem Mietertrag eines zusätzlichen Hauses – ohne Kaufpreis, Grunderwerbsteuer und Notar.
Jahresertrag gesamt (vor Kosten)
ca. 30.000 €

Modellrechnungen ohne Gewähr; ausgewiesen ist der Jahresertrag vor Investitions- und Betriebskosten (u. a. Messstellenbetrieb, Abrechnung, Wartung). Tatsächliche Werte abhängig von Dachfläche, Ausrichtung, Verbrauchsverhalten und gewähltem Modell. Die vollständige Wirtschaftlichkeits­rechnung inkl. Kosten und Amortisation für Mieterstrom und GGV erhalten Sie in der Analyse.

Das sind Modellrechnungen. Was Ihre Dächer wirklich hergeben, rechnen wir Ihnen durch – für beide Modelle, kostenlos.

Portfolio­analyse anfordern

Der Preisvorteil

Was die Kilowattstunde kostet

Grundversorgung33 ct
Solarstrom vom eigenen Dach25 ct

8 ct günstiger je Kilowattstunde

gerundete Beispielwerte, Stand Mai 2025

Ersparnis pro Haushalt

200 – 300 €

pro Jahr je nach Haushaltsgröße – ohne Anbieterwechsel, ohne Investition, ohne Risiko. Ein Argument, das auch bei Neuvermietung und Mieterbindung zählt.

So läuft Ihr Projekt

In drei Schritten zum Kraftwerk

  1. Schritt 01

    Analyse & Modellwahl

    Wir prüfen Dächer, Zählerstruktur und Mieterzahl – und rechnen Mieterstrom und GGV objektgenau gegeneinander. Kostenlos und unverbindlich.

    wenige Tage
  2. Schritt 02

    Installation & Messtechnik

    Unser Montageteam installiert PV-Anlage, Speicher und die passende Messtechnik – inklusive Modernisierung des Zählerschranks, wenn nötig. TÜV-zertifiziert, aus Meisterhand.

    wenige Monate bis zur Inbetriebnahme
  3. Schritt 03

    Betrieb & Abrechnung

    Ihre Mieter beziehen den Solarstrom zum günstigen Tarif. Die Abrechnung läuft automatisiert über uns und unsere zertifizierten Abrechnungspartner – Sie sehen nur den Ertrag.

    läuft dauerhaft ohne Ihr Zutun

Vorteile

Ein Modell, bei dem alle gewinnen

Für Sie als Eigentümer

  • Neue, planbare Einnahmequelle neben der Kaltmiete
  • Wertsteigerung der Immobilie durch bessere Energieklasse
  • Besseres Standing bei Bank und Finanzierung
  • Attraktivitätsgewinn bei Neuvermietung und Mieterbindung
  • Bessere CO₂-Bilanz Ihres Bestands – relevant für kommende Regulatorik

Für Ihre Mieter

  • Günstiger Solarstrom direkt vom eigenen Dach – im Modell 25 statt rund 33 ct/kWh
  • Ersparnis von 200 – 300 € pro Jahr, je nach Haushaltsgröße
  • Keine Investition, kein Risiko – die freie Wahl des Stromanbieters bleibt gesetzlich garantiert
  • Bei der GGV bleibt der bestehende Stromvertrag einfach bestehen

Aktuell umgesetzt in Oldenburg

Wir haben gerade eine Mieterstromanlage für ein Mehrfamilienhaus mit 15 Wohneinheiten in Oldenburg umgesetzt. Der Eigentümer freut sich über mehrere tausend Euro zusätzliche Einnahmen im Jahr, das Objekt hat sofort an Wert gewonnen – und die Mieter freuen sich über günstigen Solarstrom.
Norddeutsche Solar · Projektteam Mieterstrom

Warum Norddeutsche Solar

Ihr Spezialist für Mieterstrom und GGV im Nordwesten

Beide Modelle aus einer Hand

Wir sind auf kein Modell festgelegt – wir rechnen Mieterstrom und GGV neutral gegeneinander und empfehlen, was sich für Ihr Objekt rechnet.

Zählerschrank & Messtechnik aus Meisterhand

Die größte Hürde der GGV ist die Messtechnik. Unsere Elektromeister machen Ihr Gebäude Smart-Meter-ready – nach DIN-Norm und technischen Anschlussbedingungen.

TÜV-zertifizierter Fachbetrieb

Eigenes Montageteam und Elektromeister aus der Region – keine wechselnden Subunternehmer auf Ihrem Dach.

Portfolio-Erfahrung

Wir denken in Beständen, nicht in Einzeldächern – inklusive priorisiertem Ausbaufahrplan für Ihre Objekte, von Rastede und Oldenburg aus für ganz Nordwestdeutschland.

FAQ

Die häufigsten Fragen von Eigentümern

Was ist der Unterschied zwischen Mieterstrom und Gemeinschaftlicher Gebäude­versorgung (GGV)?

Beim klassischen Mieterstrom versorgen Sie (bzw. Ihr Dienstleister) die Mieter komplett – Solar- plus Reststrom – und erhalten dafür den staatlichen Mieterstromzuschlag. Bei der GGV stellen Sie nur den Solarstrom bereit; die Aufteilung erfolgt rechnerisch über Smart Meter, und Ihre Mieter behalten ihren normalen Stromvertrag für den Reststrom. Den ausführlichen Vergleich finden Sie weiter oben auf dieser Seite.

Brauche ich für die GGV neue Zähler?

Ja – die GGV setzt intelligente Messsysteme (Smart Meter) an allen teilnehmenden Zählpunkten voraus, damit Erzeugung und Verbrauch viertelstundengenau zugeordnet werden können. Viele Zählerschränke im Bestand sind dafür noch nicht vorbereitet. Genau das ist unser Handwerk: Unsere Elektromeister modernisieren den Zählerschrank und koordinieren den Smart-Meter-Einbau mit dem Messstellenbetreiber.

Müssen meine Mieter den Solarstrom abnehmen?

Nein. Die Teilnahme ist in beiden Modellen freiwillig, die Kopplung an den Mietvertrag ist gesetzlich verboten. In der Praxis nehmen die meisten Mieter das Angebot an – sie sparen ja vom ersten Tag an. Für Nicht-Teilnehmer ändert sich nichts.

Was passiert, wenn eine Wohnung leer steht oder ein Mieter nicht mitmacht?

Der nicht verbrauchte Strom wird automatisch ins Netz eingespeist und vergütet. Es gibt keinen „verlorenen“ Strom.

Brauche ich zwingend einen Speicher?

Nein, aber er erhöht den Anteil des Stroms, den Ihre Mieter direkt vom Dach beziehen können – im Modell von typischen 30–40 % auf rund 70 %. Da der Verkauf an Mieter deutlich mehr einbringt als die Einspeisung, rechnet sich der Speicher in den meisten Objekten.

Wie aufwendig ist die Abrechnung mit den Mietern?

Für Sie: gar nicht. Messtechnik, Tarifverwaltung und Abrechnung laufen automatisiert über uns und unsere zertifizierten Abrechnungspartner. Sie erhalten eine transparente Ertragsübersicht.

Wie lange dauert die Umsetzung?

Von der Beauftragung bis zur Inbetriebnahme typischerweise wenige Monate, abhängig von Netzbetreiber, Zählersetzung und ggf. Smart-Meter-Einbau. Die Analyse vorab dauert nur wenige Tage.

Hat das steuerliche Auswirkungen auf meine Vermietung?

Das hängt von Ihrer Struktur ab (Privatvermögen, GbR, GmbH). Wir stellen Ihnen alle Zahlen für Ihren Steuerberater zusammen und kennen die typischen Gestaltungen – die steuerliche Bewertung selbst gehört in die Hand Ihres Beraters.

Was kostet mich der Einstieg?

Die Analyse: nichts. Die Investition hängt vom Objekt und vom gewählten Modell ab – Sie erhalten vorab eine vollständige Wirtschaftlichkeits­rechnung mit Kosten und Amortisationsverlauf für Mieterstrom und GGV und entscheiden dann.

Kostenlose Portfolioanalyse

Finden Sie heraus, was Ihre Dächer wert sind

Schicken Sie uns die Adressen Ihrer Objekte – wir prüfen Dächer, Ausrichtung und Potenzial und rechnen Mieterstrom und GGV für Sie gegeneinander. Kostenlos, unverbindlich, ohne Vertriebsdruck.

oder direkt anrufen: +49 (0) 441 209 629 70