Solarstrom für Mehrfamilienhäuser · Mieterstrom & GGV
Vom Vermieter zum Stromlieferanten.
Was Wohnungsbaukonzerne längst machen, ist endlich auch für private Vermieter möglich: Solarstrom vom eigenen Dach an Ihre Mieter abgeben – als klassischer Mieterstrom oder über die neue Gemeinschaftliche Gebäudeversorgung (GGV). Wir rechnen beide Modelle für Ihre Objekte durch – Sie entscheiden auf Basis konkreter Zahlen.
- ca. 6.000 € Jahresertrag pro Mehrfamilienhaus*
- Mieter sparen 200 – 300 € im Jahr
- Beide Modelle aus einer Hand: Technik, Messkonzept, Abrechnung
*Modellrechnung für ein Mehrfamilienhaus mit 8 Wohneinheiten (Ertrag vor Investitions- und Betriebskosten) – Details in der Beispielrechnung unten.
Der Markt in Zahlen
Das am meisten unterschätzte Potenzial im Wohnungsbestand
Millionen Dächer auf deutschen Mehrfamilienhäusern liegen brach – dabei sind die Modelle längst erprobt und gesetzlich geregelt.
Mehrfamilienhäuser in Deutschland könnten von Solarstrom vom eigenen Dach profitieren
Quelle: BMWE / energiewechsel.deMieterstromanlagen sind bislang registriert – der Markt steht ganz am Anfang
Quelle: Bundesnetzagentur, Mai 2025führen seit dem Solarpaket I zum Ziel: klassischer Mieterstrom (§ 42a) und GGV (§ 42b)
EnWG / EEGWeniger als ein Prozent des Potenzials ist erschlossen. Wer jetzt einsteigt, gehört zu den Ersten – nicht zu den Nachzüglern.
Zwei Modelle im Vergleich
Klassischer Mieterstrom oder Gemeinschaftliche Gebäudeversorgung?
Beide Modelle bringen Ihnen Erträge vom eigenen Dach – sie unterscheiden sich darin, wie der Strom zum Mieter kommt, wie gemessen wird und welche Pflichten Sie übernehmen.
Klassischer Mieterstrom
Ideal, wenn Sie den maximalen Ertrag pro Kilowattstunde wollen
So funktioniert’s
Sie (bzw. Ihr Abrechnungsdienstleister) versorgen Ihre Mieter komplett – mit Solarstrom vom Dach und dem zugekauften Reststrom. Ein Vertrag, eine Rechnung, alles aus einer Hand. Gemessen wird über ein Summenzähler-Messkonzept im Gebäude.
Stärken & Grenzen
- Vorteil: Staatlicher Mieterstromzuschlag on top auf jede an Mieter verkaufte Kilowattstunde (aktuell 1,6–2,56 ct/kWh je nach Anlagengröße)
- Vorteil: Höchste Akzeptanz bei Mietern: Komplettversorgung ohne zweiten Vertrag beim Reststromanbieter
- Vorteil: Bewährtes, etabliertes Modell
- Zu beachten: Sie übernehmen die Rolle des Stromlieferanten inkl. Reststrombeschaffung und Abrechnungspflichten – in der Praxis über einen Dienstleister
- Zu beachten: Preisobergrenze: max. 90 % des Grundversorgertarifs
Gemeinschaftliche Gebäudeversorgung (GGV)
Ideal für den schlanken Einstieg ohne Versorgerpflichten
So funktioniert’s
Sie stellen nur den Solarstrom vom Dach bereit. Intelligente Messsysteme (Smart Meter) erfassen Erzeugung und Verbrauch, der Solarstrom wird rechnerisch auf die Teilnehmer aufgeteilt – dynamisch im 15-Minuten-Takt oder nach festem Schlüssel. Ihre Mieter behalten ihren bestehenden Stromvertrag einfach für den Reststrom.
Stärken & Grenzen
- Vorteil: Keine Vollversorger-Pflichten, keine Reststrombeschaffung – Sie bleiben Vermieter
- Vorteil: Schlanker Rahmen: einfacher Gebäudestromnutzungsvertrag statt Stromliefervertrag
- Vorteil: Freie Preisgestaltung im Rahmen des Vertrags
- Zu beachten: Kein staatlicher Mieterstromzuschlag
- Zu beachten: Intelligente Messsysteme an allen Zählpunkten erforderlich – der Zählerschrank muss dafür fit sein
Beispielrechnungen
Was Ihr Bestand einbringen kann
Modellrechnungen (klassisches Mieterstrommodell inkl. Zuschlag) mit gerundeten Richtwerten, Stand Mai 2025, für Objekte in Nordwestdeutschland; Absatzquote 70 % durch Batteriespeicher. Bei der GGV entfällt der Zuschlag – dafür sinken die laufenden Kosten. Ihre objektgenaue Rechnung für beide Modelle erhalten Sie mit der kostenlosen Analyse.
Das klassische MFH
8 Wohneinheiten · 30 kWp mit Speicher| Stromertrag pro Jahr | ca. 28.500 kWh |
| Verkauf an Mieter (70 %, 25 ct) | ca. 4.990 € |
| Mieterstromzuschlag | ca. 400 € |
| Einspeisung Überschuss | ca. 680 € |
Das größere Objekt
15 Wohneinheiten · 55 kWp mit Speicher| Stromertrag pro Jahr | ca. 52.000 kWh |
| Verkauf an Mieter (70 %, 25 ct) | ca. 9.100 € |
| Mieterstromzuschlag | ca. 580 € |
| Einspeisung Überschuss | ca. 1.250 € |
Das Portfolio
5 Mehrfamilienhäuser · 150 kWp gesamt| Objekte | 5 × 8 WE |
| Jahresertrag je Gebäude | ca. 6.000 € |
| Wertsteigerung | jedes Objekt |
| Energiebilanz | alle Objekte verbessert |
Modellrechnungen ohne Gewähr; ausgewiesen ist der Jahresertrag vor Investitions- und Betriebskosten (u. a. Messstellenbetrieb, Abrechnung, Wartung). Tatsächliche Werte abhängig von Dachfläche, Ausrichtung, Verbrauchsverhalten und gewähltem Modell. Die vollständige Wirtschaftlichkeitsrechnung inkl. Kosten und Amortisation für Mieterstrom und GGV erhalten Sie in der Analyse.
Das sind Modellrechnungen. Was Ihre Dächer wirklich hergeben, rechnen wir Ihnen durch – für beide Modelle, kostenlos.
Portfolioanalyse anfordern
Der Preisvorteil
Was die Kilowattstunde kostet
Ersparnis pro Haushalt
pro Jahr je nach Haushaltsgröße – ohne Anbieterwechsel, ohne Investition, ohne Risiko. Ein Argument, das auch bei Neuvermietung und Mieterbindung zählt.
So läuft Ihr Projekt
In drei Schritten zum Kraftwerk
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Schritt 01
Analyse & Modellwahl
Wir prüfen Dächer, Zählerstruktur und Mieterzahl – und rechnen Mieterstrom und GGV objektgenau gegeneinander. Kostenlos und unverbindlich.
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Schritt 02
Installation & Messtechnik
Unser Montageteam installiert PV-Anlage, Speicher und die passende Messtechnik – inklusive Modernisierung des Zählerschranks, wenn nötig. TÜV-zertifiziert, aus Meisterhand.
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Schritt 03
Betrieb & Abrechnung
Ihre Mieter beziehen den Solarstrom zum günstigen Tarif. Die Abrechnung läuft automatisiert über uns und unsere zertifizierten Abrechnungspartner – Sie sehen nur den Ertrag.
Vorteile
Ein Modell, bei dem alle gewinnen
Für Sie als Eigentümer
- Neue, planbare Einnahmequelle neben der Kaltmiete
- Wertsteigerung der Immobilie durch bessere Energieklasse
- Besseres Standing bei Bank und Finanzierung
- Attraktivitätsgewinn bei Neuvermietung und Mieterbindung
- Bessere CO₂-Bilanz Ihres Bestands – relevant für kommende Regulatorik
Für Ihre Mieter
- Günstiger Solarstrom direkt vom eigenen Dach – im Modell 25 statt rund 33 ct/kWh
- Ersparnis von 200 – 300 € pro Jahr, je nach Haushaltsgröße
- Keine Investition, kein Risiko – die freie Wahl des Stromanbieters bleibt gesetzlich garantiert
- Bei der GGV bleibt der bestehende Stromvertrag einfach bestehen
Aktuell umgesetzt in Oldenburg
Wir haben gerade eine Mieterstromanlage für ein Mehrfamilienhaus mit 15 Wohneinheiten in Oldenburg umgesetzt. Der Eigentümer freut sich über mehrere tausend Euro zusätzliche Einnahmen im Jahr, das Objekt hat sofort an Wert gewonnen – und die Mieter freuen sich über günstigen Solarstrom.Norddeutsche Solar · Projektteam Mieterstrom
Warum Norddeutsche Solar
Ihr Spezialist für Mieterstrom und GGV im Nordwesten
Beide Modelle aus einer Hand
Wir sind auf kein Modell festgelegt – wir rechnen Mieterstrom und GGV neutral gegeneinander und empfehlen, was sich für Ihr Objekt rechnet.
Zählerschrank & Messtechnik aus Meisterhand
Die größte Hürde der GGV ist die Messtechnik. Unsere Elektromeister machen Ihr Gebäude Smart-Meter-ready – nach DIN-Norm und technischen Anschlussbedingungen.
TÜV-zertifizierter Fachbetrieb
Eigenes Montageteam und Elektromeister aus der Region – keine wechselnden Subunternehmer auf Ihrem Dach.
Portfolio-Erfahrung
Wir denken in Beständen, nicht in Einzeldächern – inklusive priorisiertem Ausbaufahrplan für Ihre Objekte, von Rastede und Oldenburg aus für ganz Nordwestdeutschland.
FAQ
Die häufigsten Fragen von Eigentümern
Was ist der Unterschied zwischen Mieterstrom und Gemeinschaftlicher Gebäudeversorgung (GGV)?
Beim klassischen Mieterstrom versorgen Sie (bzw. Ihr Dienstleister) die Mieter komplett – Solar- plus Reststrom – und erhalten dafür den staatlichen Mieterstromzuschlag. Bei der GGV stellen Sie nur den Solarstrom bereit; die Aufteilung erfolgt rechnerisch über Smart Meter, und Ihre Mieter behalten ihren normalen Stromvertrag für den Reststrom. Den ausführlichen Vergleich finden Sie weiter oben auf dieser Seite.
Brauche ich für die GGV neue Zähler?
Ja – die GGV setzt intelligente Messsysteme (Smart Meter) an allen teilnehmenden Zählpunkten voraus, damit Erzeugung und Verbrauch viertelstundengenau zugeordnet werden können. Viele Zählerschränke im Bestand sind dafür noch nicht vorbereitet. Genau das ist unser Handwerk: Unsere Elektromeister modernisieren den Zählerschrank und koordinieren den Smart-Meter-Einbau mit dem Messstellenbetreiber.
Müssen meine Mieter den Solarstrom abnehmen?
Nein. Die Teilnahme ist in beiden Modellen freiwillig, die Kopplung an den Mietvertrag ist gesetzlich verboten. In der Praxis nehmen die meisten Mieter das Angebot an – sie sparen ja vom ersten Tag an. Für Nicht-Teilnehmer ändert sich nichts.
Was passiert, wenn eine Wohnung leer steht oder ein Mieter nicht mitmacht?
Der nicht verbrauchte Strom wird automatisch ins Netz eingespeist und vergütet. Es gibt keinen „verlorenen“ Strom.
Brauche ich zwingend einen Speicher?
Nein, aber er erhöht den Anteil des Stroms, den Ihre Mieter direkt vom Dach beziehen können – im Modell von typischen 30–40 % auf rund 70 %. Da der Verkauf an Mieter deutlich mehr einbringt als die Einspeisung, rechnet sich der Speicher in den meisten Objekten.
Wie aufwendig ist die Abrechnung mit den Mietern?
Für Sie: gar nicht. Messtechnik, Tarifverwaltung und Abrechnung laufen automatisiert über uns und unsere zertifizierten Abrechnungspartner. Sie erhalten eine transparente Ertragsübersicht.
Wie lange dauert die Umsetzung?
Von der Beauftragung bis zur Inbetriebnahme typischerweise wenige Monate, abhängig von Netzbetreiber, Zählersetzung und ggf. Smart-Meter-Einbau. Die Analyse vorab dauert nur wenige Tage.
Hat das steuerliche Auswirkungen auf meine Vermietung?
Das hängt von Ihrer Struktur ab (Privatvermögen, GbR, GmbH). Wir stellen Ihnen alle Zahlen für Ihren Steuerberater zusammen und kennen die typischen Gestaltungen – die steuerliche Bewertung selbst gehört in die Hand Ihres Beraters.
Was kostet mich der Einstieg?
Die Analyse: nichts. Die Investition hängt vom Objekt und vom gewählten Modell ab – Sie erhalten vorab eine vollständige Wirtschaftlichkeitsrechnung mit Kosten und Amortisationsverlauf für Mieterstrom und GGV und entscheiden dann.
Kostenlose Portfolioanalyse
Finden Sie heraus, was Ihre Dächer wert sind
Schicken Sie uns die Adressen Ihrer Objekte – wir prüfen Dächer, Ausrichtung und Potenzial und rechnen Mieterstrom und GGV für Sie gegeneinander. Kostenlos, unverbindlich, ohne Vertriebsdruck.
